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Bleiakkus

Alles Lithium, oder was? Ob in der Elektromobilität oder in Elektrogeräten – Lithium-Akkus sind omnipräsent. Doch es gibt gute Gründe, warum auch die altgediente „Bleibatterie“ noch längst nicht zum alten Eisen gehört.

Keine Frage: Ein elektrischer Sportflitzer lässt sich nicht mit einem Bleisäure-Akku betreiben. Oder besser gesagt: nicht mehr. Denn 1899 war es das vom belgischen Ingenieur und Rennfahrer Camille Jenatzy (1868-1913) entwickelte Elektroauto
„La Jamais Contente“, das als erstes Strassenfahrzeug schneller als 100 km/h fuhr – mit einem raffinierten Blei-Akku, der aus 82 Einzelelementen bestand. Heute dienen Bleisäure-Akkus vor allem als Starterbatterie. Autos mit Start-Stopp-Automatik nutzen dafür die weiterentwickelten Blei-Vlies-Batterien (AGM-Batterien). Das dürfte auch noch eine gute Weile so bleiben, denn die reife Technologie hat viele Vorteile:

 
  • Niedrigerer Einkaufspreis: Der Preis einer „Bleibatterie“ beträgt einen Bruchteil des Preises eines Lithium-Ionen-Akkus. Und die Lebensdauer ist auch nicht ohne: Solange eine 12-Volt-Blei-Gel- oder AGM-Batterie geladen ist, wenn sie nicht genutzt wird, hält sie vier bis sechs Jahre.
  • Sicherheit: Die Chemie der Bleisäure ist von Natur aus sicherer als jene der Lithium-Ionen-Batterie. Technische Mängel, mechanische Beschädigungen oder hohe Temperaturen können bei Lithium-Akkus bekanntlich „brandgefährlich“ werden.
  • Wiederverwertbarkeit: Fast 100 % aller Bleibatterie-Materialien werden aktuell recycelt. Bei den Lithium-Akkus aus Elektroautos ist die Recyclingfrage noch nicht befriedigend beantwortet, zumal die Menge der zu rezyklierenden Akkus noch massiv zunehmen wird.
  • Nachhaltigkeit: Es gibt viele gut etablierte Bezugsquellen für Bleisäure, insbesondere aus den genannten Recyclinganlagen. Der Abbau von Lithium hingegen wirft nach wie vor ökologische und menschenrechtliche Fragen auf.

Das Fazit: Die „Bleibatterie“ ist eine bewährte Technologie, obwohl Blei-Säure-Akkus betreffend Energiedichte nicht mit den Lithium-Akkus mithalten können. Blei-Akkus waren es denn auch, welche die ersten Elektroautos angetrieben haben. Der „rüstige Grossvater“ der heutigen Li-Ion-Akkus war der eigentliche Geburtshelfer der E-Mobilität.
 
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